Die meisten sind leider (in den letzten Jahren) über die Regenbogenbrücke gegangen, sollen aber nicht vergessen sein, daher werden sie hier in diesem Blog vorgestellt. (Ganz unten geht´s los)

Samstag, 26. September 2026

Fanny und Fritzi

Ich habe mich dann, nachdem das mit Hs Mäusen nicht geklappt hat, anderweitig umgesehen, aber es ist mittlerweile gar nicht mehr so einfach Rennmäuse zu bekommen. Die große Plattform, über die auch Mäuse vermittelt wurden, gibt es in der Form nicht mehr, in ebay kleinanzeigen sind teilweise Angebote, bei denen ich mir nicht sicher bin, wie seriös sie sind und ich wollte auf keinen Fall Gefahr laufen womöglich so ein Mausestress zu haben, wie es Bianca schon hatte.

Zooläden kamen für mich eigentlich auch nicht in Frage, aber ich bin dann doch mal bei Kölle vorbeigegangen und habe mir deren Tiere angeschaut. Irgendwie hat es aber nicht gefunkt, der Wunsch nach neuen Mitbewohnern blieb aber.

Nachdem es ja gar nicht so einfach ist neue Rennmäuse zu bekommen, habe ich mich im Internet umgeschaut und entdeckt, dass es in Steinheim einen Zooladen gibt, der gute Rezessionen hat. Am 12.09 bin ich dann also doch mal dorthin gefahren. Ich hatte angerufen und erfahren dass sie 6 weibliche Rennmäuse hätten und dachte, ich schaue sie einfach mal an. 

Dort angekommen, habe ich mich dann doch in die kleinen Renner verguckt. Es waren 6 schwarze Flitzer (Mutter und 5 Kinder), die eigentlich nicht auseinanderzuhalten waren. Tja, wie es so läuft, habe ich mich dann doch dafür entschieden 2 der schwarzen Mädels mitzunehmen, auch wenn ich eigentlich immer unterschiedlich farbige Mäuse haben wollte um sie besser unterscheiden zu können. 

Ich hatte auch angefragt, wann sie denn die nächsten Mäuse bekommen in der Hoffnung, dass dann unterschiedlich farbliche dabei wären. Ich habe dann aber erfahren, dass die dort vorhandene Gruppe, der letzte Wurf, den sie überhaupt verkaufen, wäre. Es gäbe weniger Nachfrage nach Rennmäusen weshalb sie zukünftig keine mehr verkaufen würden.

Wir haben die Mutter mit ihren 5 Kindern lange genau beobachtet und versucht herauszufinden, ob es irgendwelche Merkmale gibt, dass man 2 Mäuse voneinander unterscheiden kann oder es vielleicht engere Freundschaften gibt. Dabei ist dann allerdings aufgefallen, dass zwei kleine Mäuschen Jungs waren. Die wurden sofort von den anderen getrennt. Es waren wohl in diesem Abteil ursprünglich 3 Mütter mit ihren Jungtieren und, da die Jungs etwas kleiner schienen, gehörten diese wohl zu einer anderen Familie. Vertragen haben sie sich trotzdem alle.

Da kamen bei mir natürlich schon kurz Bedenken auf, aber mir wurde versichert, dass ich mich wieder melden könnte, falls doch eine Maus schwanger wäre oder plötzlich Babys kommen würden. Sie würden mir dann helfen und auch die Jungtiere abnehmen. Darauf verlasse ich mich jetzt einfach mal, hoffe aber, dass alles gut geht. 

Ich habe dann also 2 kleine Mädels mitgenommen. 

Die eine hat wie 2 weiße Armbändchen an den Vorderpfötchen die andere nur an einem Pfötchen. Im Einstreu und bei deren Geschwindigkeit ist das zwar trotzdem kaum zu sehen, aber die Kleinen haben sonst einen guten, fitten Eindruck gemacht, schönes glänzendes Fell und klare Augen. 

Nun sind also die beiden kleinen Flitzer bei mir im Aquarium eingezogen und leben sich ein. Da sie ja noch so jung und unerfahren sind, habe ich beschlossen, die ersten zwei Wochen den oberen Bereich nicht freizugeben, damit sie nicht womöglich beim Rumhüpfen abstürzen, wenn sie sich womöglich erschrecken. 

Tja, sie haben aber sofort beim Erkunden entdeckt, dass es da oben eigentlich auch noch Bereiche gibt, die sie sehen wollen. Gleich am ersten Tag habe ich dann plötzlich eine der Mäuse oben rum marschieren sehen. Als sie mich entdeckt hat, hüpfte sie mit einem großen Satz wieder runter. Beim Beobachten der beiden war mir gleich klar, dass die zwei eine ganz andere Nummer sind, als mein Opi Harry. Der war zwar früher wohl auch ein Ausbrecherkönig, aber bei mir immer absolut brav. 


Diese beiden hüpfen und erkunden und zeigten, dass sie ihr Revier gerne nach oben erweitern würden. 

Ich bin dann aber nach ein paar Tagen in meinen geplanten Schweiz- Urlaub gefahren und Jenny und Bianca haben sich um die Mäuse gekümmert. 

Bianca hat mir schon gleich bei ihrem ersten Einsatz mitgeteilt, dass die Mäuse ständig versuchen auf die obere Etage zu springen, was etwas gefährlich wäre, da ich ja noch keine Rampen montiert hatte. Sie hat dann die große Wurzel, die sie als Sprungbrett nutzten, rausgenommen, so dass nichts passiert. 

Gleich als ich aus dem Urlaub zurückkam, habe ich dann den oberen Bereich freigegeben, mit den Wurzeln flachere Rampen hingebaut, Absturzbrettchen befestigt... und nun nutzen die beiden das ganze Aquarium mit Aufsatz und erkunden fröhlich ihr neues Revier. 

Die zwei sind sehr unterschiedlich. Fanny, die mit den beiden weißen Pfötchen, ist eher eine Draufgängerin, die Chefin und sehr mutig. Sie frisst alles was ihr zwischen die Zähne kommt und ist immer die erste, die alles Neue erkundet. 

Fritzi dagegen ist etwas ruhiger, ordnet sich zum Glück ihrer Schwester unter, ist etwas schleckiger und vorsichtiger. 

Ich hoffe, die beiden wachsen zu einem richtig guten Team zusammen und verbringen ihr Mauseleben bei mir friedlich und fröhlich. Ob sie diese Namen behalten, muss ich mal schauen, denn ich bin noch nicht sicher, ob sie zu den Charakteren passen. Im Moment wäre Lady und Gaga vielleicht besser, aber ich schaue mal, wie sich die zwei Mädels entwickeln.    

Jetzt ist jedenfalls wieder Leben im Aquarium :-)

Es gibt wieder Neuigkeiten in Sachen Rennmäuse

Im Juli habe ich bei H. im Status gesehen, dass sie wieder Rennmaus- Jungtiere vermittelt. 

Nachdem mein Aquarium nach Harrys Tod nun doch eine ganze Weile leer stand und ich mich dabei ertappt habe, dass ich immer wieder reinschaue, habe ich mit ihr Kontakt aufgenommen und sie gefragt, ob sie mir 2 unterschiedlich farbige Mädels hätte. 

Da es bei mir nicht eilig war, haben wir uns darauf geeinigt, dass sie mal schaut wer alles Mäuse haben möchte und welche Geschlechter vorhanden sind. 

Am 11 Juli war es dann soweit. Als ich mich gerade auf den Weg zu ihr machen wollte, kam ein Anruf von ihr. Ihr war es ganz arg, aber sie musste mir mitteilen, dass sie soeben im Aquarium der Mäuse ein Jungtier gefunden hätte. Offensichtlich hat der Züchter, von dem sie die Mäuse bekommen hat, entweder nicht gut aufgepasst oder ein männliches Jungtier war sehr frühreif und hat für Nachwuchs gesorgt. 

Wir haben dann ausgemacht, dass sie die Mäuse beobachtet und auch mal schaut, ob es womöglich noch mehr Jungtiere gibt. Dem war dann auch so und es lagen ein Tag später 6 Junge im Aquarium. Hätte ich mein Abholtermin, wie schon angeboten, von Samstag auf Freitag gelegt, hätte ich also 8 Rennmäuse gehabt, oder es wären eventuell Jungtiere im Einstreu bei ihr vergessen worden. 

Sie hat mir dann überlassen, ob ich die Mutter, Tante und die Jungtiere abholen möchte oder, dass sie sie aufzieht und wir in Kontakt bleiben. Wir haben uns dann für Variante 2 entschieden und nach ungefähr 8 Wochen hatten wir nochmals Kontakt, weil ich natürlich gespannt war wie es den Mäusen geht und welche Mäuse ich bekommen kann. Ausgemacht war ja, dass ich entweder Mutter und Tante oder Jungtiere in welcher Kombination auch immer bekommen könnte. 

Sie hat mir dann aber am Telefon berichtet, dass sich die Jungtiere aufgrund der Inzucht und dem geringen Alter der Mutter leider gar nicht gut entwickelt haben und sie noch auf einem Stand von eher 3 Wochen wären und man noch nicht mal sehen könnte welche Geschlechter vorhanden sind. Ein Jungtier und die Tante wären mittlerweile auch gestorben und sie sagte, sie hätte kein gutes Gefühl dabei diese Tiere zu vermitteln. Sie würde verstehen, wenn ich die Finger davon lassen möchte, was ich dann auch tat. Das fand ich total fair und super, wie sie reagiert hat. Das Mädchen, das während ihres Urlaubs nach den Mäusen geschaut hat, betreut die Tiere weiter und ist nun am überlegen, ob sie sie selber behält. 

Ich bin heilfroh, dass ich die Mäuse nicht geholt habe, denn ich wäre mit der Aufzug der Jungtiere, rechtzeitigen Trennung nach Geschlechtern und dem ganzen drum und dran überfordert gewesen.

H. hat in der ganzen Geschichte wirklich toll reagiert und ich rechne es ihr hoch an, wie offen sie war und, dass es für sie auch völlig in Ordnung war, dass ich mich dann doch gegen die Mäuse entschieden habe. So hätte sie ist wohl an meiner Stelle auch gemacht.

Dienstag, 16. Juni 2026

Der kleine Opi, Harry, hat seine letzte Reise angetreten

Im November 2022 ist Harry mit seinem Kumpel, Henry, bei mir eingezogen. Er war damals ca. 1 Jahr alt.

Nachdem Henry vor ca. 1 Jahr gestorben ist, hatte ich mich entschlossen, dass ich Harry keine Vergesellschaftung mehr zumuten möchte, da er da schon ab und an etwas tüddelig wirkte. Nun hat er Henry dann doch ein Jahr überlebt und ist heute, wie es aussah, mit ca. 4,5 Jahren friedlich eingeschlafen.

Ich hatte schon befürchtet, dass er sich so langsam auf die Regenbogenbrücke verabschieden wird, denn er hat die letzten Tage weniger gefressen und selbst Erdbeerstückchen und Banane übrig gelassen, was für ihn untypisch war.

Er hat schon länger von mir zusätzlich Brei gefüttert bekommen, da ich nicht sicher war, wie gut seine Zähne sind und ich bin mir ziemlich sicher, dass er am Schluss nicht mehr gut gehört und gesehen hat. Er lief auch oft mit (halb) geschlossenen Äuglein rum, schien sich aber gut orientieren zu können und hat auch keinen schlechten Eindruck gemacht.

Er kruschtelte rum, nagte Birkenästchen und hat einen ganz mobilen und zufriedenen Eindruck gemacht.    

Gute Reise mein Kleiner und Danke für die lange gemeinsame Zeit mit Dir!
Du warst ein braves, unkompliziertes Mäuschen!

Samstag, 17. Mai 2025

Gute Reise, Henry!

 Gestern musste ich leider Henry erlösen und seine Reise über die Regenbogenbrücke antreten lassen.

Vorgestern hatte ich ihn schon nicht gesehen und mich etwas gewundert, aber ab und an, ist er etwas später beim Frühstück erschienen, daher dachte ich mir noch  nicht so arg viel dabei. 

Als er dann gestern früh wieder nicht zu sehen war, hat sich meine Befürchtung bestätigt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Ich habe das Aqua vorsichtig etwas frei geräumt um nicht zu stören, aber bessere Sicht zu haben. Er lag aufgeplustert mit halb geschlossenen Augen im Nest und hat schwer geatmet.

Den Vormittag habe ich ihn (weil ich Homeoffice gemacht habe) beobachten können und da hat er zwar seinen Platz hin und wieder gewechselt, aber er tat sich schwer Luft zu bekommen, hatte starke Bauchatmung und es war offensichtlich, dass es ihm nicht gutgeht.

Mit Bianca habe ich ihm dann mittags einen Brei (aus gemahlenen Haferflocken, Nüssen und Vollkornmehl mit Babybrei und einem Tropfen Metacam) gemacht. Er hat davon ein wenig gefressen. Auf den Rest stürzte sich Harry und ich habe um 14:30h beim Tierarzt angerufen. 

Weil ich noch bei Flip war als die Praxis öffnete, hat Bianca die Jungs in die Transportbox gesetzt und ich habe alle 3 abgeholt, denn wir haben gleich auf 15:15h einen Termin bekommen. Schon als ich ihn aus der Transportbox genommen habe, habe ich festgestellt, dass er unterkühlt ist und die Tierärztin sagte, vor lauter Lungengeräuschen würde sie sein Herz schon kaum mehr hören. Seine Chancen waren sehr schlecht und so musste ich ihn gehen lassen, damit er nicht weiter leiden muss :-(

Ich hatte gehofft, dass ihm nach seiner großen OP noch mehr Zeit bleibt, aber ich habe nochmals nachgelesen und festgestellt, dass er seine 3 Jahre erreicht hat und damit doch auch recht alt wurde. 

Harry ist ein halbes Jahr älter und wird nun wohl alleine leben, denn eine Vergesellschaftung will ich ihm, der schon etwas tüddelig wirkt, nicht zumuten. er durfte sich auch noch kurz von Henry verabschieden und und dann schaute die Tierärztin noch kurz nach seinen Zähnen, denn er schien mir neulich mit einer Haselnuss und auch härterem Futter Probleme zu haben. An den Zähnen liegt das aber wohl nicht.  

Es ist traurig, dass der kleine Henry gehen musste. Er war ein lieber Kerl. Früher ein Sportler, dann eher ein Moppel, aber sehr lieb. Er hat nicht mal als er behandelt werden musste, gebissen und war sehr brav im handling. Nun ist er in meiner Hand eingeschlafen.

 Der kleine Mann wird nicht nur Harry fehlen. 

Gute Reise, kleiner Schatz!  

Sonntag, 23. Februar 2025

Henry wurde operiert


Heute gibt es in diesem Blog mal wieder etwas zu berichten.

Schon ein Weilchen habe ich beobachtet, dass an Henrys Bauch irgendwas wächst und er teilweise wie Schorf am Bauch hat. Ich war daher mit den Jungs in Höfingen beim Tierarzt und habe ihn, nachdem es etwas blutete, untersuchen lassen.

Der Tierarzt konnte nicht genau sagen was Henry da am Bauch hat, hat eine Probe von dem Schorf und Haaren unter dem Mikroskop angesehen und meinte, er hätte Milben und auch Pilze entdeckt, wäre aber nicht ganz sicher was die Stelle am Bauch sein könnte.

Ich habe dann sterile Tupfer zum Säubern des Bauchs und eine Manuka-Salbe mitbekommen, die ich zweimal täglich auftragen sollte Es wäre nicht auszuschließen, dass er etwas schlimmeres am Bauch hätte, aber ich sollte ihn mal so behandeln und dann in ca. einer Woche wiederkommen.

Zum Glück hat mir Bianca eine IKEA-Box mit Gitterdeckel als Krankenunterkunft geliehen, denn im Aqua hätte ich ihn nie erwischt und klasse war auch, dass Klaus in der Zeit zu Besuch da war. Alleine hätte ich die Behandlung gar nicht durchführen können. Es zeigte sich aber leider, dass die Stelle dadurch immer schlechter wurde, ziemlich blutete, Henry vermehrt daran herum machte und noch dazu immer scheuer wurde. 

Aufgrund der Verschlechterung und weil mich die Behandlung nicht wirklich überzeugt hat (kein Schmerzmittel und kein Entzündungshemmer), bin ich dann zu einem Tierarzt nach Gerlingen gefahren. Dort wurde er untersucht und hat Antibiotikum und auch Schmerzmittel bekommen. Die Tierärztin sagte, er hätte Geschwulste oder vermutlich Tumore an der Duftdrüse (unterhalb ungefähr so groß wie ein Kirschkern), und ich solle mir überlegen, ob ich ihn operieren lassen würde.

Die Stelle hörte erst einmal, so wie von ihr angekündigt auf, zu bluten und eine Woche später sollte ich zur Nachuntersuchung kommen und mir bis dahin überlegen, ob für mich eine OP in Frage kommen würde.

Ihr Mann hat Henry dann untersucht und wir haben ausgemacht, dass er 3 Tage später zur OP vorbeigebracht wird. Davor hatte ich doch ziemlich Angst, denn es war ein großer Schnitt und ich habe befürchtet, dass sich Henry und Harry womöglich nicht mehr vertragen, wenn Henry schon allein durch die OP anders riecht.

Der Tierarzt hat mich aber beruhigt und, so wie er sagte, lief es wirklich gut. Henry ist für ca. eine halbe Stunde zu OP mitgenommen worden während ich mit Harry im Wartezimmer gewartet habe. Noch in Narkose liegend wurde Henry zu Harry in die Transportbox gelegt wo er langsam aufwachte und wieder zu sich kam.

Zu Hause habe ich die beiden dann wieder in die IKEA-Box, gesetzt und beobachtet. Natürlich war Henry müde und schnupperte häufig an seinem Bauch, nage aber zum Glück nicht an der Wunde, die laut Tierarzt, so genäht war, dass er an die Fäden nicht drankam. Schön, war auch, dass sie nicht auf Küchenkrepp o.ä. sitzen mussten und erst mal nur auf ihr Sandbad verzichten sollten.

Erstaunlich schnell hat sich der kleine Mann wieder aufgerappelt und ist schon am 2. Tag wieder im Laufrad gelaufen. Die tägliche Gabe des Schmerzmittel-Tropfens hat sich allerdings etwas schwieriger gestaltet, denn er war mir gegenüber noch ziemlich skeptisch. Zum Glück wohnt Bianca nur 3 Häuser weiter und hat das für mich übernommen. Wenn die Urlaubsvertretungstante mit Leckerlis kommt, sind die Jungs gefräßig, nicht so skeptisch und so haben wir es geschafft, Henry eine Woche lang sein Schmerzmittel zu verabreichen. Die letzten Tage hat auch wieder von mir Leckerlis genommen, aber schnupperte erst einmal vorsichtig bevor er sich entschloss, ob er es nehmen möchte. Besonders fuhren die beiden, wie man auf dem Foto sieht, auf Mandarinenstückchen ab. Die Bienenmaden, auf die Bianca geschworen hat, wollte Henry nicht, aber Harry war wie von Sinnen, so toll fand er die. 

Nach ca. 5 Tagen hatte ich das Gefühl, die beiden wollen unbedingt aus der Ikea Box raus und nachdem Henry wieder fit und zutraulicher wurde, habe ich die zwei zurück in ihr großes Aquarium gelassen, wo sie sich gleich freudig umgesehen haben und nun wieder glücklich herumbuddeln.

Hätte ich gewusst, dass die OP so gut läuft, die 2 Jungs sich weiterhin vertragen und Henry sich auch keine Fäden zieht oder ähnliches, hätte ich ihn sicherlich schon früher zum Tierarzt gebracht.

Man muss aber auch sagen, dass diese beiden Jungs wirklich sehr sehr brav sind. Nicht ein einziges Mal hat Henry gezwickt oder gebissen und das, obwohl er 4x beim Tierarzt untersucht wurde.

Ein tapferer kleiner Kerl! 

… und somit nun meine teuerste Maus (denn der ganze Spaß hat ca. 400 € gekostet) 

Hauptsache er (nun ca. 2,5 Jahre alt) ist wieder fit und hat hoffentlich noch ein schönes Leben zusammen mit seinem Kumpel Harry (jetzt ca. 3 Jahre alt).  

Sonntag, 13. November 2022

Darf ich vorstellen? Harry und Henry


Ich weiß, es scheint jetzt sehr schnell gegangen zu sein, dass ich mich dafür entschieden habe mir wieder Rennmäuse zu holen. 

Nachdem Blacky aber ja nicht mehr die Jüngste war, habe ich mir schon länger überlegt, ob ich das mit den Rennmäusen jetzt aufhöre oder mir doch neue Bewohner für das Aqua suche. 

Bei Heidrun habe ich kürzlich im Status einen Aufruf gesehen, dass ein harmonisches Jungs-Duo ein neues zu Hause sucht. Da die beiden so niedlich ausgesehen haben wie sie da zusammen in ihrem Bonbonglas lagen, habe ich nach dem Tod von Blacky bei Heidrun angefragt, ob sie wüsste, ob die beiden noch vermittelt werden. 

Sie hat mir dann direkt den Kontakt zu Taina aus Sillenbuch hergestellt, wo ich heute mit Bianca zusammen die Jungs angeschaut habe.

Der Rotfuchs mit damaligem Name Ramses ist 1 Jahr alt und wurde mit dem 5 Monate alten Agoutischecken, der Herbert hieß, vergesellschaftet.


Da Ramses in seiner Dreiergruppe Streit hatte hatte Taina nach einem jungem Partner geschaut. Seit ungefähr zwei Monaten leben die beiden miteinander und verstehen sich wohl sehr gut. Selbst als Ramses mal 2 Tage aus dem Aquarium ausgebüxt war und in der Wohnung auf Wanderschaft ging, haben sie sich danach wieder gut verstanden. 

Ich habe es daher jetzt das erste Mal gewagt 2 männlich Mäuse zu nehmen, die noch dazu keine Geschwister sind, da Taina auch versprochen hat, wenn es Probleme geben sollte, zu helfen. 

Wir haben also die beiden Jungs ausgiebig beobachtet, sie sind gleich auf der Hand und am Ärmel rumgekrabbelt und dann fiel die Entscheidung doch recht schnell, dass sie mit dürfen.

Nun erkunden die 2 gerade ihr neues Revier, bei dem aber der Aufsatz sicherheitshalber erst einmal noch nicht drauf ist. 

Sie haben übrigens auch ihre Namen geändert. 

Ramses heißt nun Harry, wie Prinz Harry, der ja auch rothaarig ist, und sein Partner heißt nun Henry, da mir Herbert als Name nicht gefallen hat. 

Ich bin gespannt wie sich die beiden einleben und hoffe, sie werden friedliche, lustige Mitbewohner.

Sonntag, 6. November 2022

Blacky hat ihre letzte Reise angetreten

Nun hat mich meine kleine Mäuse-Oma, Blacky, nach fast 4 Jahren verlassen und ihre letzte Reise angetreten.

Ich war übers Wochenende in Dinkelbühl und Jenny hat nach ihr gesehen. Da sie ja schon ein beträchtliches Alter hatte, immer mehr schlief, einen sehr dicken Bauch bekommen hatte und schnell aus der Puste war, war mir schon klar, dass sie mich vermutlich in absehbarer Zeit verlassen würde. 

Geahnt habe ich es ehrlich gesagt auch schon, als sie am Freitag morgens etwas aufgeplustert auf Ihrem Lieblingskork saß und rausschaute. Ich habe mich verabschiedet, ihr gesagt, dass ich nach 2x schlafen wieder da bin, aber ich kam dann doch nicht rechtzeitig wieder heim um sie nochmals lebend zu sehen.

Dass nicht alle Leckerlis, die wir ihr zur Suche als Beschäftigung versteckt haben, aufgesammelt und gefuttert waren, ließ es mich schon ahnen,...   

Ihre Schwester Jacky hat die Kleine genau 10 Monate überlebt.

Aus dem supersportlichen, schwarzen Flitzer wurde eine kleine, gemütliche Omi, die ich nicht waagte mit einer neuen Partnerin zu vergessellschaften, da sie ihr Revier auch gegen "Unodnungmacher" verteidigte, in dem sie die kleinen Ohren vorstellte und zwickte. Bei mir hat sie das nicht so oft gemacht, außer als Jacky mal krank war und Medizin bekam. Da hat mich Blacky aus dem Aqua verwiesen. Bianca, die sie auch im Urlaub sittete, hatte vor ihr etwas Respekt, mochte sie aber auch sehr gern und schaute immer, dass sie sich viel mit ihre beschäftigte wenn ich nicht da war.
Bianca brachte mich auch auf den Einfall Blacky zur Abwechslung mal in einem Auslauf laufen zu lassen, damit sie sich mehr bewegen kann und was anderes sieht. Gesagt getan, baute ich ihr in der Küche, die mir sicher schien, einen Auslauf, den die Kleine auch gelich erkundete. Da fiel erst auf, dass sie irgendwie komisch zu Fuß war. Sie hoppelte irgendwie, fand aber den Ausgang spannend.... und war plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Sie hat unter dem Kühlschrank einen Schlitz gefunden und verschwand hinter der Einbauküche. Mein Herz blieb fast stehen und Panik kam hoch, denn ich befürchtete, sie würde nicht mehr vorkommen und ich müsste versuchen die Küche abzubauen um sie zu retten. Zum Glücl hüpfte sie an anderer Stelle dann wieder raus, wischte sich die Spinnweben vom Gesichtchen und guckte mich neugrierig an. Uff! Hei, war ich froh, schnappte sie und ab ging´s zurück ins Aqua.     

Über die lange Zeit, in der sie alleine lebte und mehr bespaßt werden musste, ist sie mir noch mehr ans Herz gewachsen.

Dadurch, dass sie nicht mehr ganz so fit war, wurde die Einrichtung des Aquas zunehmend anspruchsvoller, weil es ja dann altengerecht mit mehr Rampen versehen werden musste damit Blacky ohne Mühe überall hinauf und hinunter laufen konnte. Auf Buddeln und Schreddern hatte sie nicht mehr so große Lust, aber dafür war sie ein Fan von Weidenbällen. Die schnappte sie ruckzuck und verschleppte sie um sie ordentlich und blitzschnell klein zu nagen.

Jede Maus ist halt doch eine kleine Persönlichkeit. 

Mach´s gut, Süße!

Donnerstag, 6. Januar 2022

Jacky ist im Mäusehimmel

Vorgestern habe ich morgens noch dieses Bild gemacht wie Jacky ein getrocknetes Apfelstück gefrühstückt hat und gestern Abend habe ich sie dann tot im Aquarium gefunden :-(
Schon zum Frühstück tauchte sie nicht auf (das war kürzlich schon mal so, aber da hatte sie offenbar nur verschlafen), daher hoffte ich, alles ist okay.
Normal war sie aber morgens schon wach und wartete mit Vorliebe auf Bananenstückchen, die sie dann zwischen dem restlichen Obst und Gemüse vorpickte. 
Banane war ihr absolutes Lieblingsessen, was allerdings etwas mobbelig machen kann, wenn man, wie sie, nicht so sportlich ambitioniert ist.
Sie war aber schon immer etwas besser beinander als Blacky und als die beiden vor fast genau 3 Jahren einzogen, befürchtete ich schon, sie wäre womöglich in anderen Umständen. Das war ja dann aber zum Glück nicht der Fall.   
Die kleine muntere Maus wird mir fehlen ... und Blacky erst.

Sonntag, 3. Februar 2019

Wir haben Blacky und Jacky geholt


Da ich jetzt schon so viele Jahre immer wieder Rennmäuse habe, war mir eigentlich klar, dass ich bald wieder Mäuschen in meinem Aquarium haben möchte. Ich hatte mich schon ein Weilchen umgesehen und habe mir 3 Mäuse-Mädels (2 schwarze und ein agouti mit weiß) in Holzgerlingen reservieren lassen. Auf diesem Video sieht man die Wuseltruppe:
Gestern habe ich dann also Klaus vom Bahnhof abgeholt und wir sind direkt nach Holzgerlingen 
gefahren. Alle 3 Mäuse waren total niedlich und ich war mir sicher, dass ich alle 3 mit nach Hause nehme. Nachdem wir sie aber ein Weilchen in der Box beobachtet haben, ist uns aufgefallen, dass eine der Mäuschen nach kurzer Zeit schon ganz still und geduckt im Einstreu saß.
Wir haben sie eine Weile weiter beobachtet und sie verhielt sich meist irgendwie unheimlich ruhig und nicht normal, im Vergleich mit den beiden anderen und den Mäusen, die ich bisher hatte. Sie war richtig süß aber wir haben dann doch beschlossen, dass ich nur zwei Mäuse mitnehme. 
Die Verkäuferin sagte mir schon bei der Reservierung, dass ich gerne auch nur 2 Mäuse nehmen kann und die dritte nicht alleine bleibt sondern erst einmal bei ihrer Mutter bleiben wird oder vergesellschaftet wird. Ich müsste mir darüber keinen Kopf machen. Nachdem sie das nochmals betonte, stand der Entschluss fest, denn ich wollte vermeiden, dass eine Maus evtl. gleich von den anderen gemobbt wird oder womöglich doch krank ist. Die Verkäuferin hat mir später auch noch eine Nachricht geschickt, dass die Kleine bei ihrer Mutter wieder "aufgetaut"ist und sicher bald einen neuen Platz findet.  
Wir sind also nur mit 2 Mäuschen nach Hause gefahren und haben dann beobachtet was die beiden Kleinen, sie heißen übrigens Blacky und Jacky zu ihrer neuen Behausung sagen. Die beiden sind quirlige kleine Mäuschen die allerdings wohl so viele Versteckmöglichkeiten und verschiedene Ebenen gar nicht kannten. Wir hatten das Gefühl sie konnten gar nicht fassen wie viel Platz sie haben und sie haben auch sehr lange gebraucht die oberen Ebenen zu erkunden. Es war nett dieses Mäusekino zu beobachten (mit 2 Stühlen vor dem Aqua und Eis) und nun leben sich Blacky und Jacky gerade ein. Sie müssen noch lernen, dass ich auch hier wohne und es keinen Grund gibt Alarm zu klopfen und ich denke, dann werden sie auch wieder so handzahm wie sie es dort im Hamsterlädle waren. Sie sind jedenfalls sehr putzige kleine Damen.