Die meisten sind leider (in den letzten Jahren) über die Regenbogenbrücke gegangen, sollen aber nicht vergessen sein, daher werden sie hier in diesem Blog vorgestellt. (Ganz unten geht´s los)

Samstag, 26. September 2026

Es gibt wieder Neuigkeiten in Sachen Rennmäuse

Im Juli habe ich bei H. im Status gesehen, dass sie wieder Rennmaus- Jungtiere vermittelt. 

Nachdem mein Aquarium nach Harrys Tod nun doch eine ganze Weile leer stand und ich mich dabei ertappt habe, dass ich immer wieder reinschaue, habe ich mit ihr Kontakt aufgenommen und sie gefragt, ob sie mir 2 unterschiedlich farbige Mädels hätte. 

Da es bei mir nicht eilig war, haben wir uns darauf geeinigt, dass sie mal schaut wer alles Mäuse haben möchte und welche Geschlechter vorhanden sind. 

Am 11 Juli war es dann soweit. Als ich mich gerade auf den Weg zu ihr machen wollte, kam ein Anruf von ihr. Ihr war es ganz arg, aber sie musste mir mitteilen, dass sie soeben im Aquarium der Mäuse ein Jungtier gefunden hätte. Offensichtlich hat der Züchter, von dem sie die Mäuse bekommen hat, entweder nicht gut aufgepasst oder ein männliches Jungtier war sehr frühreif und hat für Nachwuchs gesorgt. 

Wir haben dann ausgemacht, dass sie die Mäuse beobachtet und auch mal schaut, ob es womöglich noch mehr Jungtiere gibt. Dem war dann auch so und es lagen ein Tag später 6 Junge im Aquarium. Hätte ich mein Abholtermin, wie schon angeboten, von Samstag auf Freitag gelegt, hätte ich also 8 Rennmäuse gehabt, oder es wären eventuell Jungtiere im Einstreu bei ihr vergessen worden. 

Sie hat mir dann überlassen, ob ich die Mutter, Tante und die Jungtiere abholen möchte oder, dass sie sie aufzieht und wir in Kontakt bleiben. Wir haben uns dann für Variante 2 entschieden und nach ungefähr 8 Wochen hatten wir nochmals Kontakt, weil ich natürlich gespannt war wie es den Mäusen geht und welche Mäuse ich bekommen kann. Ausgemacht war ja, dass ich entweder Mutter und Tante oder Jungtiere in welcher Kombination auch immer bekommen könnte. 

Sie hat mir dann aber am Telefon berichtet, dass sich die Jungtiere aufgrund der Inzucht und dem geringen Alter der Mutter leider gar nicht gut entwickelt haben und sie noch auf einem Stand von eher 3 Wochen wären und man noch nicht mal sehen könnte welche Geschlechter vorhanden sind. Ein Jungtier und die Tante wären mittlerweile auch gestorben und sie sagte, sie hätte kein gutes Gefühl dabei diese Tiere zu vermitteln. Sie würde verstehen, wenn ich die Finger davon lassen möchte, was ich dann auch tat. Das fand ich total fair und super, wie sie reagiert hat. Das Mädchen, das während ihres Urlaubs nach den Mäusen geschaut hat, betreut die Tiere weiter und ist nun am überlegen, ob sie sie selber behält. 

Ich bin heilfroh, dass ich die Mäuse nicht geholt habe, denn ich wäre mit der Aufzug der Jungtiere, rechtzeitigen Trennung nach Geschlechtern und dem ganzen drum und dran überfordert gewesen.

H. hat in der ganzen Geschichte wirklich toll reagiert und ich rechne es ihr hoch an, wie offen sie war und, dass es für sie auch völlig in Ordnung war, dass ich mich dann doch gegen die Mäuse entschieden habe. So hätte sie ist wohl an meiner Stelle auch gemacht.

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