Die meisten sind leider (in den letzten Jahren) über die Regenbogenbrücke gegangen, sollen aber nicht vergessen sein, daher werden sie hier in diesem Blog vorgestellt. (Ganz unten geht´s los)

Samstag, 26. August 2017

Das Mäuseheim ist nun viel größer

Ich habe euch ja noch gar nicht gezeigt wie sie die Behausung der Mäuse-Mädels verändert hat. Ich habe mir einen großen Gitteraufsatz für das Aqua gekauft, mit dem die 3 nun auch höhere Ebenen erreichen können und so mehr Auslauf haben. 
Ein Laufrad haben sie nun auch um was für die Fitness zu tun. Emmy hätte das am nötigsten aber sie mag die Lauferei darin nicht. 
Anfangs war ich nicht sicher, ob sie von den oberen Ebenen womöglich abstürzen oder war mir auch nicht sicher wie geschickt sie klettern, aber es ist für sie bisher nichts ein Problem gewesen und ich werde mittlerweile auch geschickter und schneller beim Neu-Einrichten. Gerade habe ich wieder alles neu gestaltet und die Mädels wuseln flink durch das Aqua und erobern die neue Behausung. Hier ein paar Eindrücke wie das Ganze so aussieht.

Wie man auf den Bildern sieht, hat sich Elly mittlerweile auch ziemlich verändert. Sie ist nun ziemlich dunkel geworden. Das konnte ich anfangs gar nicht glauben, als mir gesagt wurde, dass sie als Kohlfuchs bald anders aussehen wird.   









Sonntag, 5. Februar 2017

Die 3 Mädels erobern das Aqua

Nachdem es heute nicht mehr so kalt war und der Boden nicht mehr gefroren ist, konnte ich heute die kleine Lucie beerdigen. Das war irgendwie sehr strange sie im Gefrierschrank zu haben aber es ging nicht anders. Jetzt kann sie ihre letzte Etappe in den Mäusehimmel antreten.

Unterdessen machen mir meine drei kleinen Rennerchen ziemlich Spaß. Emmy ist eine Draufgängerin, mutig und neugierig, Ebby ist eine Schafferin, bei der man sich nicht zu schnell bewegen darf um sie nicht zu erschrecken (mittlerweile ist sie aber auch da recht cool) und Elly, die tatsächlich in der einen Woche schon dunkler wurde, ist sehr schüchtern. Ich habe mir schon Sorgen gemacht weil ich sie selten sehe und sie sich versteckt wenn ich den Deckel hoch mache aber seit gestern ist auch sie mutiger. 
Da die drei Kleinen aber immer beschäftigt sind und nicht viel kennen, ist es etwas schwer sie anzulocken. Cornflakes, Rosinen, Kürbiskerne… kennen sie nicht und schnuppern etwas ratlos aber auch das wird sich noch geben. Sie sind jedenfalls nette Mitbewohnerinnen. 

Samstag, 28. Januar 2017

Emmy, Ebby und Elly sind eingezogen

Irgendwie ist es doch immer das Selbe. Man denkt, es geht auch ohne Tiere und dann merkt man, dass einem was fehlt. Also mir geht es jedenfalls so. Mit Lucies plötzlichem Tod habe ich nicht gerechnet auch wenn sie vermutlich auch 3 Jahre alt wurde. Eigentlich wollte ich mir nach ihr keine neuen Haustiere zulegen aber das Aqua war so leer und ich habe gemerkt wie oft ich da eigentlich reinschaue.
Da es also nicht weiter so leer bleiben sollte, habe ich das Internet durchforstet, bei den Tierheimen angerufen und auf den Rennmausseiten nach Nachwuchs geschaut. Es wurden hauptsächlich Jungs angeboten und ich war hin und her gerissen, da aus dem Wurf, der mir so gut gefallen hätte, die Mädels aber so gut wie vermittelt waren und der nächste Wurf erst gegen Ende Februar abgegeben wird (da wäre die Zeit zum Eingewöhnen bis ich in den Urlaub sehr kurz gewesen und mal abgesehen davon bin ich nicht so geduldig wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe).
Ich habe dann aber doch die Anzeige vom Tierpark Esslingen nochmals genauer angesehen und einen Termin für heute früh ausgemacht um deren 3 Mädels (sie sind 11 Wochen alt) anzuschauen.... tja, und auch gleich mitzunehmen 😊
Hier sind sie also, die neuen Haus- bzw. Aqua-Bewohner!
Die kleine helle Maus ist Emmy, die apricotfarbene Maus ist Ebby und die Kleine, die gerade bräunlich ist und noch dunkler wird, ist Elly.
Sie wuseln jetzt munter durchs Aqua, schauen sich um (ich denke, sie müssen noch lernen richtig zu klettern) und leben sich ein. Da sie Alarm klopfen wenn ich mich schneller bewege, werde ich sie wohl jetzt einkaufen gehen und nachher nochmals schauen was sie  machen.
Emmy:
Ebby:
Elly: 

Mittwoch, 25. Januar 2017

Ciao kleine Lucie

Am Samstag früh habe ich Lucie nicht gesehen als ich ihr das Frühstück gebracht habe. Da habe ich mir noch nicht viel gedacht, denn auch eine Rennmaus muss ja am Wochenende nicht immer zeitig aufstehen. Als ich aber nachmittags sah, dass sie ihre Mandarinenstücke, Sonnenblumenkerne und den Rest der verteilten Leckerein nicht gefuttert hat, wurde mir schon etwas mulmig. Und ja, sie lag tot in ihrer Sand-Müslischale :-(
Sie hatte keinerlei Anzeichen gezeigt, dass es ihr schlecht geht, sie langsam alt wird oder irgend etwas derartiges. Eigentlich ganz schön aber trotzdem traurig. Sie wohnte seit ich sie im Juni 2015 aus dem Tierheim LB geholt hatte, ganz zufrieden bei mir und ich merke jetzt, wie oft ich einen Blick ins Aqua geworfen habe um zu schauen was sie macht.
Die süße Kleine hat nun auch den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten ... allerdings werde ich ihren kleinen Körper erst im Frühling beerdigen können, wenn nicht mehr alles gefroren ist. Das ist ein komisches Gefühl.

Sonntag, 20. März 2016

Yolli, du wirst uns fehlen!

Als ich vom Urlaub aus Portugal zurück kam, habe ich leider erfahren, dass Yolli eingeschläfert werden musste. Sie hat sich wohl nicht mehr hinlegen wollen und das kam dann nach einer Weile meiner Mutter komisch vor und sie ist mit ihr zum Tierarzt gefahren. Dort hat man dann beim Ultraschall festgestellt, dass sie wohl einen Milztumor, der nicht bemerkt wurde und der geplatzt ist. Da sie im Bauchraum voll mit Blut war, konnte man sie leider nicht retten und musste sie erlösen L
Zum Glück musste sie (auch wenn es kaum vorzustellen ist, wenn man das hört) nicht leiden!
Sie hat ca. 8 Jahre bei uns gelebt, wurde 10 Jahre alt und war ein geliebtes Familienmitglied, das einen großen Fanclub hatte, denn jeder der sie kennen gelernt hat, mochte sie weil sie so ein sanften Charakter hatte .

Vor meinem Urlaub hatte ich sie übers Wochenende noch bei mir und nun bleiben nur noch die Erinnerungen an sie. Sie war total lieb, sanftmütig, wollte es immer recht machen. Ich bin froh, dass ich sie an dem Wochenende noch bei mir hatte und einige Fotos gemacht habe. Sie liebte es im Garten zu liegen (am besten wenn man sich auch im Garten aufhielt), fraß am gerne Karotten (lieber als Leckerlies) und hatte auch erst Spaß an Spaziergängen wenn man ihr Karottenstücken zum Suchen warf oder sich mehr mit ihr beschäftigte. Sonst war ihr das zu öde.Gerne lag sie auch im offenen Kofferraum, denn so war sie draußen aber sie verpasste nicht wenn man wegging, denn sie wollte immer dabei sein.
Sie fehlt mir jetzt schon auch wenn sie bei meiner Mutter gelebt hat, denn ich hing sehr an ihr. Sie war ein echter Schatz auf 4 Pfoten!

Samstag, 6. Juni 2015

Das ist mein Neuzugang Lucie

Da so ein leeres Aquarium nichts ist, habe ich mich mal umgehört, ob es hier in der näheren Umgebung Renner gibt, die ein neues Zuhause suchen. Ich habe einen netten Kontakt zu einer Dame bekommen, die eigentlich Hamster und Eurasische Zwergmäuse (meine Güte sind die süß) und deren Mutter Rennmäuse züchtet. Von ihr hätte ich Mitte Juni 2-3 Mädels bekommen können. Ich habe ihr nun aber doch abgesagt, da ich zuerst ins Tierheim Ludwigsburg gefahren bin. Dort sagte man mir gestern, dass sie Rennmäuse zur Vermittlung hätten. Ich war daraufhin heute dort und habe mir die Mäuschen angesehen. Sie hatten eine 2er und eine 3er Gruppe Jungs und ein einzelnes Rennmausmädchen (sie sieht ähnlich aus wie Roxi nur etwas stärker gescheckt), das aber alleine gehalten werden muss weil sie sich mit Artgenossen so gar nicht verträgt und die bisherigen Vergesellschaftungen immer blutig ausgingen. Das hat mich doch sehr an Larry erinnert, den ich damals aus dem selben Grund aus dem Tierheim Stuttgart geholt habe. Lucie soll bei Menschen zutraulich sein und saß schon seit Mitte November im Tierheim (Abgabe 18.11.14!). Sie ist 2 Jahre alt, quirlig und nun meine neue Mitbewohnerin. 

Nachdem sie durch das Aqua gesaust ist und alles genau angeschaut hat, hat sie mit großem Appetit gefressen (das Futter im Tierheim scheint nicht so toll gewesen zu sein) und nun ist Ruhe. Ich denke, sie hat sich zu einem Mittagsschläfchen hingelegt. Ich bin mal gespannt wie schnell sie sich einlebt und wie zutraulich sie tatsächlich ist. Jedenfalls ist es schön, dass wir nun eine neue Single-Frauen-WG bilden.

Roxi lebt nicht mehr

Vor ein paar Tagen ist mir schon aufgefallen, dass Roxi nicht mehr so fit wirkt und immer wieder war ein Auge verklebt. Am Mittwoch morgens atmete sie schwer und ihr schien es nicht so gut zu gehen. Schon das Fressen eines geöffneten Sonnenblumenkerns schien sie sehr anzustrengen und sie schlief gleich wieder. Als sie dann abends hinten im Häuschen sehr ruhig lag, war ich mir schon nicht sicher, ob sie noch lebt. Ich wollte sie nicht stören und habe sie dann aber am nächsten Morgen noch dort liegen sehen. Da war klar, dass nun auch sie über die Regenbogenbrücke ging. Die kleine Mause-Omi hat das stolze Alter von 4 Jahren erreicht und ich freue mich, dass sie so lange munter war.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Rosi ging in den Mäusehimmel

Als ich heute von unseren Ausflug mit Flip zum Orientierungsritt beim Ebnisee zurückkam, habe ich leider meine kleine, graue Maus Rosi tot aufgefunden.
Sie ist vor ca. einer Woche plötzlich nicht mehr munter gewesen, hat schwer geatmet, schlief viel  und sah nicht gut aus. Sie hat aber weiterhin Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne gerne genommen und wenn ich ihr die Flasche an ihr Nest gehoben habe, hat sie auch getrunken und kam hin und wieder auf noch etwas wackelig heraus.
Ich habe mal nachgeschaut und festgestellt, dass ich Roxi, Rosi und Romy damals im Juni 2011 zu mir geholt hatte d.h. sie ist schon sehr alt geworden und ich hoffe, die kleine Roxi, die nun alleine zurück geblieben ist, bleibt mir noch ein Weilchen munter und fit erhalten. Rosi habe ich im Garten beerdigt und der kleinen Renneromi Roxi habe ich dann noch alles schön, neu und frisch eingeräumt und hoffe, sie kommt alleine gut klar.

(Bei Rennern ist die Vergesellschaftung sehr schwer denn sie verteidigen ihr Revier bis zum Tod und so ist es sicher besser wenn ich diesen Stress Roxi nicht zumute). 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Romy

Seit ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass Romy immer ruhiger wurde und viel auf der Wurzel ganz oben im Aqua zusammengekauert sass. Wie sich rausstellte, flüchtete sie dort hin denn wenn sie runter ins Einstreu lief, wurde sie meist von Rosy verjagt. Ich habe dann gesehen, dass sie sich dauernd am Bauch und Po putzte und ihr Fell wurde immer strubbeliger. Sie hat sich ganz offensichtlich nicht wohlgefühlt. Vermutlich wurde sie gejagt weil sie einen anderen Geruch angenommen hat oder Rosy merkte, dass mit ihr etwas nicht in Ordnung war (?). Wie im Rennmausforum beschrieben habe ich die 3 daraufhin über Nacht in die Transportbox gesetzt, da der enge Raum wohl dazu beiträgt, das sich verstrittene Mäuse wieder vertragen. Das hat geklappt und ich habe sie als nächste Stufe zusammen ins Aqua ohne Einrichtung gesetzt. Am Morgen lagen sie dann zusammengekuschelt und haben geschlafen aber Romy war am Bauch nun ganz wundgeleckt. Für 17:30h habe ich dann eine Termin bei Tierarzt gemacht  aber bis ich aus dem Büro kam, hatte sich der Bauch schon entzündet und die Tierärztin sagte, sie könne nicht ausschließen, dass Romy evtl.einen Tumor hätte. Da die Chancen also schlecht waren und sie nicht leiden sollte, musste ich sie gehen lassen :-(

Sonntag, 25. Dezember 2011

Jetzt wird es höchste Zeit, dass hier auch mal Yolli vorgestellt wird. Sie ist unser „Dog-Sharing“-Hund d.h. sie wohnt mit Hauptwohnsitz bei meiner Mutter (nun seit Kurzem im Augustinum) und ist aber immer wieder an Wochenenden oder bei Urlauben meiner Mutter bei mir oder meiner Schwester.
Yolli ist ein ganz toller, gut erzogener  Hund, die sehr unauffällig ist und es eigentlich nur Recht machen möchte. Sie ist sehr sensibel und als sie merkte, dass sie evtl. nicht bei meiner Mutter bleiben kann (als diese  umzog) hat sie ziemlich gelitten. Sie merkte, dass sie nirgendwo so voll einziehen und sich zu Hause fühlen kann, da bei meiner Schwester mit 3 Kindern wenig Zeit für einen Hund bleibt, bei mir der Büroalltag (mitten in der Stadt) für einen Hund nicht optimal ist und sie eh sehr an meiner Mutter hängt.  Verstärkt wurde sicher alles auch dadurch, dass sie ist bei uns in dritter Hand ist und sie daher eh Verlustängste hat. Seit klar ist, dass sie aber nun auch im Augustinum wohnt, ist sie wieder viel besser drauf und wird wieder lebensfroher.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kleine Mädels

Damit wieder Leben im Haus ist und ich nicht alleine wohne, habe ich heute als ich eh in Ostfildern war ( :-( ) die drei Mäusemädels abgeholt.
Aus den "3 Fragezeichen" wurde nun Romy, Roxy und Rosy.
Auf der Fahrt hätte man meinen können, die Transportbox sei leer denn sie haben sich im Häuschen versteckt und warteten ganz leise wohin die Fahrt wohl geht. Zu Hause im Aqua wuselten sie dann so durch die Gegend, dass man meinen hätte können, ich hätte noch viel mehr Rennmäuse ins Aqua gesetzt. Alle drei scharf und ganz auf ein Foto zu bekommen, war wahnsinnig schwer denn sie sind unheimlich schnell und verschwinden sobald man sich schneller bewegt. Jetzt schlafen die Mädels ganz erschöpft vom Erkunden der neuen Umgebung in der Pappröhre. Dass sie sich nun selber ein Nest bauen müssen, müssen die Mäuschen auch erst lernen denn bis jetzt haben sie ja (ihre ersten 7 Lebenswochen) mit den Eltern (und dem nächsten Wurf, der schon 2 Wochen alt ist und mit geschlossenen Augen flink durch das Aqua tappst) zusammen gelebt.
Hier sind schon mal die ersten Bilder.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Antjes Mail zu Lillys Tod :-(

Hallo Silvia,
gestern abend wollte ich Dir von Lilly schreiben. Sie hat gestern vormittag mit Betty friedlich nebeneinander gelegen. Das wollte ich Dir eigentlich freudestrahlend berichten, aber dann wurde es gestern abend dramatisch.
Als ich Lasko und Lilly in den Stall bringen wollte lag Lilly in dem kleinen Holzhaus, ich musste es hochheben um sie zu bewegen. Dabei fiel mir auf dass da Fliegen im Häuschen waren. Ich heb Lilly also hoch und untersuche sie... an der Flanke, tief unterm Fell finde ich eine Wunde...das Fell war etwas drübergewachsen und ich hab es dann auseinander gezogen.... der Anblick war dann unschön. In der Wunde waren Fliegeneier und kleine Maden. Ich hab Handschuhe geholt und die Wunde sauber gemacht und desinfiziert.
Lilly wirkte dabei noch sehr munter. Es war bereits nach 20 Uhr.
Heute morgen bin ich dann zum Tierarzt gefahren, gleich früh. Er hat sie sich angesehen und fand dass die Wunde sehr tief war. Wir haben beide gerätselt woher das stammt, zumal ja schon Fell drüber gewachsen war. Er fand dann zwar weder Fliegeneier noch Maden, aber sehr viel abstorbenes Fleisch.
Lilly hatte schon eine starke Vergiftung. Er wollte sie dann opereiren aber Lilly schnaufte dann schon sehr stark ....
Wir haben dann die Narkose verstärkt und ich bin bei ihr geblieben bis sie ausgeschnauft hatte :-(
Der Tierarzt vermutet, dass sie keinen Lebenwille gehabt hat und ich hab ihm erzählt, dass sie gerade erst ihren Partner verloren hat. Sie hat wohl doch sehr getrauert. Die Wunde war offensichtlich eine ältere, vielleicht kleinere Wunde über die Fell gewachsen ist, jetzt ist diese Wunde wohl wieder aufgerissen und hat sich vergrößert .... bei so einem schwülen Wetter wie gestern legen Fliegen wohl sehr schnell Eier :-(. insgesammt war die Wunde ca
8 cm lang. Zum Teil frisch und eben in der Tiefe mit abstorbenen Fleisch (Narkotisch).
Es tut mir so leid.
Ich hab mit dem Tierarzt vereinbart, dass er sie lagert damit Du entscheiden kannst, ob Du sie holen möchstest und bei dir begraben willst.
Wir können sie gerade nicht bei uns begraben, da es zu warm ist und wir nicht tief genug graben können ( wir haben ja die Tiefgerage unterm Garten )-
Jetzt hast Du in 2 Wochen gleich zwei Tiere verloren, ich kann Dir gar nicht sagen wie leid mir das tut.
Traurige Grüsse
Antje

Donnerstag, 16. Juni 2011

Nicky

Beim Suchen der alten Fotos habe ich sogar noch ein Bild von unserem ersten Kaninchen gefunden. Er ist uns, soweit ich mich erinnere, zugelaufen und war ein ziemlich kleiner Hase. Sonst erinnere ich mich kaum mehr an Nicky aber ich weiß, dass seit wir ihn hatten, ich keine Hasen mehr essen wollte und schon gar nicht an Ostern. Das fand ich damals schon empörend den Osterhasen zu futtern!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Hunde-Pfotenabdrücke in meinem Leben

Jetzt kommen wir zu dem Teil, in dem ich Euch die Hunde vorstellen möchte, die in meinem Leben ihre Pfotenabdrücke hinterlassen haben:
Der allererste Hund war Cocky, den ich zur Geburt bekommen habe und der mich auch weiterhin begleitet, alle meine Sorgen anhören muss und mein stiller (!) Begleiter ist. Er ist ein braun-weißer Cockerspaniel, der vom vielen Über-den Kopf-Streicheln auf der Stirn keine Haare mehr hat.
Der zweite Hund in meinem Leben war auch ein Cockerspaniel. Es war der Hund meiner Oma. Danja war schwarz-weiß und ich erinnere mich, dass man ihr stundenlang den Kopf streicheln konnte (ihr gingen davon keine Haare aus oder wuchsen nach) und sie dazu meist an die Flurwand gegenüber der Garderobe saß. Ich habe sie als sehr ruhige, sanfte Hündin in Erinnerung, die abends bei Oma mit auf dem Sofa sitzen durfte und weil sie schon recht alt war (und ich damals noch ziemlich klein) immer Tabletten in Würstchen versteckt bekommen hat. Wenn ich Rasenmähe und dabei unterdem roten Blutahorn durchfahre, denke ich immer an diese kleine Hundedame.
Bei uns zu Hause war Anja, eine Schäferhündin, unser erster eigener Hund. Sie war sehr zierlich und sanft und von der Farbe eher schwarz, hell und nicht so „gelblich“ wie man sie sonst kennt. Sie war ein toller, selbstbewusster Hund, die ihr Leben lang darauf wartete uns mal zeigen zu können wie sie uns verteidigen kann (sie liebte Schutzdienst aber musste es zum Glück nie anwenden). Wir haben sie mit ca. 1,5 Jahren von unserem Fliesenleger bekommen und sie wurde bei uns 14,5 Jahre alt. Wie man auf den Bildern sieht, sah in ihren letzten Jahren eher wie ein Husky aus. Auf dem Bild mit den 2 Schäferhunden sieht man sie rechts und links ist Hera, von meiner Oma. Auch Hera hat kräftige Pfotenabdrücke in meiner Erinnerung hinterlassen denn ich war ganz stolz, dass sie mir teilweise besser folgte als allen Erwachsenen... und sie konnte 3 Tennisbälle gleichzeitig in der Schnauze tragen. Sie zoffte sich oftmals mit Anja und wenn Papa mit beiden im Wald lief, konnte es schon an römisches Wagenrennen erinnern. Hera wurde (soweit ich mich erinnere) 9 Jahre alt und meine Oma sagte immer, dass sie es als etwas besonderes empfand einen Schäferhund zu haben … und Hera war auch etwas besonderes.
Als Nachfolgehund von Hera, haben wir für meine Oma (weil sie ohne Hund so traurig war) Dilla, eine selbstbewusste Schnauzerhündin, bei Frau Heidle gefunden. Sie war zwar eigentlich für Oma aber irgendwie immer Mamas Hund. Dilla lebte letztlich (ihr leider sehr kurzes Leben) daher meist bei uns, da sie sich bei Oma in Ditzingen auch oft benommen hatte als wäre es ihr Abenteuerspielplatz. Wir wussten nun was die Züchterin meinte als sie sagte „ein Schnauzer ist ein Schnauzer. Das sind richtige Kerle“. Sie hatte leider einen Herzfehler, bei dem sich das Herz ganz schnell verändert hat und obwohl wir schnell zum Tierarzt gingen, konnten wir ihr kein längeres Leben ermöglichen. Ich glaube sie wurde gerade mal ein Jahr alt.
Weil wir dachten, dass dies in der ansonsten als sehr gesund geltenden Zucht, ein „Ausrutscher“ war, sind wir zu Dillas Züchterin gefahren um ihr von dem plötzlichen Tod zu erzählen. Wie nicht anders zu erwarten, haben wir uns dort prompt in den kleinen Welpen mit Namen Gipsy verliebt. Sie zog bei uns ein, sorgte dafür, dass Anjas wieder Kreislauf wieder besser in Schwung kommt und tröstete uns dann später über deren Tod hinweg. Wir hatten mit den Schnauzern viel Spaß aber sie forderten uns auch da sie kleine, selbstbewusste Persönlichkeiten waren mit einem eigenen Kopf, der auch meist durchgesetzt wurde. Lustig war, dass Gipsy immer ferngeschaut hat und sie sogar die Titelmusik von „Kommissar Rex“ kannte. Da rannte sie los, holte ihre Spielsachen vor den Fernseher und fieberte mit. Auch „Tiere suchen ein Zuhause“ schaute sie und reagierte auf jedes Tier anders (sogar Zeichentrickfilme mit Tieren erkannte sie).
Leider ist aber auch Gipsy (nach ca. 1,5 Jahren) an dem selben Herzfehler wie Dilla gestorben, da sich offensichtlich über die Weltmeisterhündin der Herzfehler in der Zucht ausgebreitet hat. Wir haben zwar beim kleinsten Anzeichen sofort reagiert (wir waren ja vorgewarnt) aber es half nichts! Hätten wir das gewusst…. Wir hatten mit unseren „Schnauzis“ in deren kurzen Leben, viel erlebt und sie bleiben uns in lebendiger Erinnerung (auch wenn man sie auf den Fotos eigentlich nicht mehr unterscheiden kann weil sie sich so ähnlich sahen und nach dem Haareschneiden ihr Aussehen immer wieder anderes war).
Klar war nun, dass wenn wir uns wieder einen Hund zulegen würden, es kein Schnauzer mehr sein wird. Wir landeten daher wieder bei den ruhigeren Schäferhunden und fanden über Anjas Züchter Orna. Sie war 2 Jahre alt und anfangs Männern gegenüber sehr skeptisch (was auch immer in ihrer Ausbildung falsch lief, war es auf jeden Fall viel zu grob). Sie entwickelte sich bei uns aber auch zu einem ganz lieben, zuverlässigen Familienhund und begleitete uns bis sie ca. 13 Jahre alt war. Als sie am ………. nur noch mit großer Mühe laufen konnte und klar war, dass sie nicht mehr konnte, mussten wir auch sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Ornas Nachfolgerin wurde Yollina, genannt Yolli, von der ich in einem separaten Post berichten werde, denn sie begleitet die Familie noch putzmunter.